There is no finish – just roots
Am Freitag, den 1. Mai ging der 1. Wurzelwerk Backyard Ultra über die Bühne. Für diesen hatten sich gleich vier ASV Runner angemeldet: Nele, Matthias, Mike und Henrik. Die Veranstaltung fand im Düppeler Forst im Südwesten Berlins am Teltowkanal statt. Die Premiere hielt, was sie versprach. Beeindruckende läuferische Leistungen und ein perfektes Setting für einen Backyard Ultra.
Beim Backyard Ultra gilt es, zu jeder vollen Stunde in eine 6,7 Km lange Runde zu starten. Absolviert man die Runde innerhalb von 60 Minuten, ist man für die nächste Runde qualifiziert und kann sich bis zur vollen Stunde erholen und verpflegen. Das Ganze geht so lange, bis eine Person übrig bleibt. Alle anderen gelten als DNF. Wer freiwillig aussteigt, läutet die Glocke.
Die von Robert Kujas und seinem Verein running4nature kreierte Strecke führte die ca. 60 Läuferinnen und Läufer zunächst westlich durch den Wald bis zur Nathanbrücke und dann zurück über den Königsweg und am Teltowkanal entlang zur Teltowkanalbrücke am früheren Kontrollpunkt Dreilinden.
Eine anspruchsvolle Runde mit 90% Trailanteil und 60 Höhenmetern.
Unser ASV-Team überzeugte auf ganzer Linie und läutete die Glocke erst nach mehreren Stunden:
- Matthias K. – 8 Runden
- Nele S. – 10 Runden
- Henrik L. – 11 Runden
- Mike L. – 11 Runden
Unser ehemaliges Vereinsmitglied Jan lief sogar mit 24 Runden um den Sieg mit, den sich Flora Ikawa-Witte nach unglaublichen 26 Runden sicherte. Da war die Sonne über dem Teltowkanal längst wieder aufgegangen.
So ein Lauf ist ohne Support schwer möglich. Mehrere ASV-Mitglieder ließen es sich nicht nehmen, zur Strecke zu kommen, das Schauspiel anzufeuern und unsere Teilnehmenden zu unterstützen. Unser Präsident verbrachte selbst 24 Stunden an der Strecke und half, wo er konnte. Ein Teamspirit, wie er im Buche steht. Im Buch des ASV Zeuthen.
Wir sind stolz, dass wir ein Teil dieser Premiere sein durften und freuen uns schon auf den 1. Mai 2027. Die Startplätze werden im nächsten Jahr wohl schnell vergriffen sein angesichts der Begeisterungsstürme über alle Laufenden hinweg.
Man darf gespannt, wie das noch getoppt werden soll.